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Der B-Wurf

Näheres über die Welpenabgabe, über den Wurf vom 7.7.2008 und die einzelnen Welpen.

Züchten wollen wir nicht einfach nur Leonberger, sondern Leonberger die gutmütig, selbstbewusst, wesensfest, gesund, gross, kräftig und wohlproportioniert sind.

Eine entsprechende Zuchthündin war schwer zu finden, zumal die gewünschten Eigenschaften auch in den Vorgenerationen der Elterntiere vorhanden sein müssen.

Hunde, die stark vererbbare Merkmale - auch in den Vorgenerationen - aufwiesen, wie zum Beispiel: Zahnfehler, Gebissfehler, Kringelrute, Wesenschwächen haben wir nicht in die engere Wahl gezogen. Ebenso schieden alle Hunde aus, die nicht - auch in den Vorgenerationen - unserem Zuchtziel entsprachen. Es fällt bei dieser Betrachtung schon stark auf, dass viele der seit einigen Jahren gezüchteten Leonberger relativ klein, schmal, ängstlich oder aggressiv sind, ein zu helles Fell, zu helle Augen haben.

Da wir in der ganzen Region Berlin/Brandenburg keine Hunde fanden, die unseren Qualitätsansprüchen genügten suchten wir in ganz Deutschland und dem Ausland, wobei sich zum Teil das europäische Ausland auch als recht enttäuschend erwies. Gerade bei der Betrachtung der Vorfahren der Zuchthunde viel enttäuschend auf, dass sehr, sehr viele Hunde in der 1. oder 2. Generation mit einander zum Beispiel über den Deckrüden verwandt sind. Es fehlt schon sehr, sehr häufig die Vielfalt bei der genetischen Auswahl, viele Züchter bleiben in der eigenen Region bei der Auswahl der Zuchthunde, weil dies offensichtlich billiger ist, als sich zum Beispiel eine norwegische Zuchthündin zu kaufen, oder zu einem schwedischen Deckrüden zu fahren, die eben nicht mehr - bis in die x-te Genration mit einander verwandt sind. Denn gerade enge Verwandtschaft führt zur Weitergabe bestimmter, von uns nicht erwünschter Merkmale an die Welpen, wie zum Beispiel die oben genannten Merkmale, Ängstlichkeit, kleiner schmächtiger Wuchs, Zahnfehler und schwächt auch noch die gesundheitliche Widerstandskraft künftiger Generationen. In vielen Zuchtlienen sind auffällig viele gleiche Erkrankungen - zum Beispiel Knochenkrebs, Herzkrankheiten der Hunde aufgetreten, bzw. die Hunde schon im Alter von ca. 2 - 8 Jahren verstorben, obwohl auch Leonberger durchaus 12 - 13 Jahre alt werden können. Wenn es aber bereits soweit ist, werden schon Hunde aus anderen Regionen, Zuchten usw. benötigt - eben frisches Blut.

Fündig wurden wurden wir dann bei den für Qualität und züchterische Umsicht bekannten Züchtern Evi und Micha Brodt, mit dem Zwinger “von der Johann-Adams-Mühle” mit der Hündin Danae und Gisela und Sigi Holsten mit dem Zwinger “aus dem Sumpfloch” mit der Hündin Eos.

Da der Wurf Danae mal Turbo-Paul sehr gute Ergebnisse gebracht hatte, planten wir für das Frühjahr 2008 einen weiteren Wurf. Voraussetzung war allerdings ein positives Ergebnis einer tierärztlichen Untersuchung von Danae zu den Risiken der dann bevorstehenden Trächtigkeit. Immerhin ist Danae dann schon 5 Jahre alt. Diese erste Untersuchung hatte Danae am 12.02.2008 mit dem Ergebnis: “Topfit” abgeschlossen, die zweite Untersuchung am 29.04.2008, so dass dem Deckakt nichts mehr im Wege stand.

Als Zuchtpartner hatten wir den Rüden “Askan vom Schloßßturm” genannt “Mogli” - Deutscher Champion (Klub) - ausgesucht.

Der Akt verlief dann auch nicht nur äußerst problemlos, sondern auch sehr schnell, dauerte 2 mal 18 Minuten, einmal am 03.05.2008 und einmal am 04.05.2008.

Es war wohl Liebe auf den ersten Blick. Nachdem sich die Hunde gesehen hatten, wollten wir uns erst noch eine Zigarette anzünden, und in Ruhe sehen, wie es weiter geht. Dazu kam es aber nicht mehr, und es wurde “ die Zigarette danach “ daraus.

Und nun ist sie trächtig. Sie schont sich, legt sich vorsichtig hin, statt sich wie üblich fallen zu lassen usw. Natürlich guckt sie “schwanger”. Ihr Frauchen platzte natürlich fast vor Neugierde. Unter Umgehung aller guten Vorsätze, mit vorgeschobenen Argumenten und unter strikter Mißachtung aller Logik ist sie dann doch mit “ meine schwangere Danae “ zum Tierarzt, zum Ultraschall am 06.06.2008, dem 34. Tag. Die überraschende Erkenntnis: Danae ist trächtig und alles ist ok. Welch Neuigkeit. Naja, der Tierarzt braucht ja auch Geld zum Leben.

Inzwischen hat sie den Spitznamen ”Mutterschiff” und genauso benimmt sie sich auch. Als Wurftag war der 04.07.2008 angesagt, es wurde dann aber der 07.07.2008.

Die Wurfabnahme

Die tierärztlichen Abschlussuntersuchung fand am 26.08.2008 statt, alles positiv, die Wurfabnahme - auch alles positiv - durch den Zuchtwart am 27.08.2008.

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Der Deckakt

03. und 04.05.2008

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Mogli......warten auf Danae 03.05.2008

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Mogli´s Anmache.......oder Danae´s ????

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höfliches Desinteresse

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und dann der erste Versuch

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..........und es hat auch gleich geklappt

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Zwei “Glückliche” am 03.05.2008

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Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.......04.05.2008

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und auch der 2. Akt am 04.05.2008 war erfolgreich

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Danae sehr viel Trächtig. Sie genießt die Aufmerksamkeit, schont sich und hat sehr viel Spaß daran und übertreibt ein wenig. 08.06.2008

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Mutterschiff Danae schaukelt ihre Welpen - 22.06.2008

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Danae mit und ohne Welpen 06.07.2008 16:36

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07.07.2008, der 65. Tag, beim Tierarzt:

Abtasten aussen: o.k.; Abtasten innen: es sind noch keine Welpen zu fühlen, es ist noch nicht so weit; abhorchen: alles o.k., aber nichts zu hören; Ultraschall: alles o.k., Abbruch bei dem dritten Welpen mit Herzschlag, weil die eben auch o.k. sind; Fazit: Es dauert noch!

 

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