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Der Wurf vom 10.03.2007

Porträts der Hunde siehe jeweils bei den Namen der einzelnen Hunde. Hier geht es zu den ersten acht Wochen.

Züchten wollen wir nicht einfach nur Leonberger, sondern Leonberger die gutmütig, selbstbewusst, wesensfest, gesund, gross, kräftig und wohlproportioniert sind.

Eine entsprechende Zuchthündin war schwer zu finden, zumal die gewünschten Eigenschaften auch in den Vorgenerationen der Elterntiere vorhanden sein müssen.

Hunde, die stark vererbbare Merkmale - auch in den Vorgenerationen - aufwiesen, wie zum Beispiel: Zahnfehler, Gebissfehler, Kringelrute, Wesenschwächen haben wir nicht in die engere Wahl gezogen. Ebenso schieden alle Hunde aus, die nicht - auch in den Vorgenerationen - unserem Zuchtziel entsprachen. Es fällt bei dieser Betrachtung schon stark auf, dass viele der seit einigen Jahren gezüchteten Leonberger relativ klein, schmal, ängstlich oder aggressiv sind, ein zu helles Fell, zu helle Augen haben.

Da wir in der ganzen Region Berlin/Brandenburg keine Hunde fanden, die unseren Qualitätsansprüchen genügten suchten wir in ganz Deutschland und dem Ausland, wobei sich zum Teil das europäische Ausland auch als recht enttäuschend erwies. Gerade bei der Betrachtung der Vorfahren der Zuchthunde viel enttäuschend auf, dass sehr, sehr viele Hunde in der 1. oder 2. Generation mit einander zum Beispiel über den Deckrüden verwandt sind. Es fehlt schon sehr, sehr häufig die Vielfalt bei der genetischen Auswahl, viele Züchter bleiben in der eigenen Region bei der Auswahl der Zuchthunde, weil dies offensichtlich billiger ist, als sich zum Beispiel eine norwegische Zuchthündin zu kaufen, oder zu einem schwedischen Deckrüden zu fahren, die eben nicht mehr - bis in die x-te Genration mit einander verwandt sind. Denn gerade enge Verwandtschaft führt zur Weitergabe bestimmter, von uns nicht erwünschter Merkmale an die Welpen, wie zum Beispiel die oben genannten Merkmale, Ängstlichkeit, kleiner schmächtiger Wuchs, Zahnfehler und schwächt auch noch die gesundheitliche Widerstandskraft künftiger Generationen. In vielen Zuchtlienen sind auffällig viele gleiche Erkrankungen - zum Beispiel Knochenkrebs, Herzkrankheiten der Hunde aufgetreten, bzw. die Hunde schon im Alter von ca. 2 - 8 Jahren verstorben, obwohl auch Leonberger durchaus 12 - 13 Jahre alt werden können. Wenn es aber bereits soweit ist, werden schon Hunde aus anderen Regionen, Zuchten usw. benötigt - eben frisches Blut.

Fündig wurden wurden wir dann bei den für Qualität und züchterische Umsicht bekannten Züchtern Evi und Micha Brodt, mit dem Zwinger “von der Johann-Adams-Mühle” mit der Hündin Danae und Gisela und Sigi Holsten mit dem Zwinger “aus dem Sumpfloch” mit der Hündin Eos.

Für den jetzt geplanten Wurf wird “Danae von der Johann Adams Mühle” (Saarland) mit “Turbo Nixer aus dem Sumpfloch” (Bremen), genannt “Turbo Paul”, verpaart.

Danae ist seit dem 28.12.2006 läufig. Sie wurde am 08.01.2007 von Turbo-Paul gedeckt. Wenn alles gut geht, wäre Wurftermin Anfang März 2007. Mal sehen, ob sich Danae nach unseren Wünschen richtet.

Danae ist trächtig ! Wurftermin ca. 09.03.2007. Sie findet alles sehr anstrengend, klaut alles, was fressbar scheint, watschelt wie eine Ente und macht vieles nur noch sehr sehr langsam, ist selbstverständlich total leidend und kuschelt viel mehr als sonst.

Danae TrächtigBild28

Da uns bzw. der Danae der Wurf gut gelungen ist, bleibt eine Hündin - Ariadne dann auch bei uns als neue Zuchthündin zum Aufbau einer neuen Zuchtlinie.

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